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Astrofotografie im März: Milchstraße und galaktisches Zentrum

Erstellt am 14.02.2022 von Hendrik


Der Februar hat zwar erst begonnen, aber ein vorausschauender Blick auf den März kann zwecks Planung bzw. Fotografie der Milchstraße nicht schaden.

In diesem Beitrag gibt es – neben einem kurzen Rückblick auf den „Vorjahres-März“ – Infos zu den Besonderheiten der Milchstraßenfotografie sowie zur Planung solcher Shootings.

Rückblick

Milchstraße im März. Aufgenommen mit Sony Alpha 6400 und Samyang 12mm f/2.
Milchstraße im März 2021

Vor gut einem Jahr klingelte mich mein Wecker zu früher Stunde während eines Werktags irgendwann im März 2021 aus dem Bett.

Ich wollte gegen 04:00 Uhr an der geplanten Location sein, um im Rahmen meiner Milky Way Challenge weitere Aufnahmen der Milchstraße zu machen.

Es war nach wie vor sehr kalt. – Zwar nicht SO kalt, wie noch im Vormonat Februar mit seinen -10°C, aber immerhin hatte es nach wie vor weniger als 0 Grad und ich fror trotz ausreichend dicker Kleidung nach kurzer Zeit.


Samyang AF 12mm f/2

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Damals befand ich mich noch ganz am Anfang meiner „Astro-Laufbahn“ und entwickelte meine Astrofotos noch mit einem wenig ausgereiften Workflow. Das führte leider zu stark verfälschten Farben und Kontrasten des Sternenhimmels:

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Milchstraße im März mit altem Workflow entwickelt. Die Farben und Kontraste wirken sehr unnatürlich und übertrieben.

Ganz ehrlich: Meine März-Aufnahmen zählen für mich persönlich zu den schlechtesten Astroaufnahmen, die ich bisher machte.

Weder das Motiv, noch die Location, noch die Bildentwicklung gefallen mir im Nachhinein. 🙁

Zwar habe ich das Bild oben inzwischen mit meinem aktualisierten Workflow zur Entwicklung von Astrofotos mit darktable, GIMP und Sequator neu bearbeitet, jedoch ändert das weder etwas am unkreativen Motiv, noch an der Location. 😉

Grund genug, um es dieses Jahr besser zu machen!

Milchstraße im März: Besonderheiten

Nach wie vor steht unsere Heimatgalaxie im Monat März im Jahresverlauf relativ flach am Himmel, so dass es sich anbietet, die Aufnahmen im Querformat zu machen.

Das galaktische Zentrum wird von etwa 03:15 Uhr bis 04:45 Uhr sichtbar sein und gegen Ende, um 04:45 Uhr, mit ca. 9° seine höchste Elevation über dem Horizont erreichen.

Danach beginnt die astronomische Dämmerung und es wird allmählich hell bzw. das LichtBei Amazon shoppen? Hier entlang...[Was ist das?Affiliate-Link] der Sonne wird in der Atmosphäre reflektiert und mindert den Kontrast des Sternenhimmels.

9° Höhe sind schon ganz ordentlich, wenn man bedenkt, dass selbst zum jährlichen Höhepunkt im Juni nicht mehr als 12,4° drin sind. 😎

Wenn Du Dich in einer Region mit geringfügiger Lichtverschmutzung befindest (Bortle 4 oder schlechter), dann kannst Du das Beste daraus machen und noch ca. eine halbe Stunde länger fotografieren. – Denn das atmosphärische Streulicht der Sonne ist dann zwar theoretisch schon sichtbar, wird aber von der allgegenwärtigen Lichtverschmutzung überlagert. D.h. die Aufnahmen werden nicht davon gestört.

In meinem Fall wird daher die FotografieBei Amazon shoppen? Hier entlang...[Was ist das?Affiliate-Link] bis ca. 05:15 Uhr möglich sein. Das galaktische Zentrum wandert in dieser Zeit noch ca. 1° höher bis auf ca. 10° und lässt sich so noch besser fotografieren. – Wenigstens ein Vorteil der Lichtverschmutzung. 😉


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Das ist absolut ausreichend, um spektakuläre Fotos der Milchstraße zu schießen! – Vorausgesetzt, ich finde noch eine passende Location.

Planung

Da es vermutlich kalt sein wird, werde ich – sofern ich mich überhaupt dazu aufraffen kann – erst gegen 04:15 Uhr an die noch unbekannte Location begeben und bis ca. 05:15 Uhr fotografieren, um die maximal mögliche Elevation des galaktischen Zentrums auf ein Bild zu bannen.

Den Standort vom letzten Jahr werde ich definitiv nicht mehr aufsuchen. – Kann also dieses Jahr nur besser werden. 😉

Übrigens: Tipps und Tricks zur Planung und Standortsuche findest Du auch im Beitrag Astrofotografie & Sternenhimmel: Standortsuche & Planung von Milchstraßenfotos in lichtverschmutzten Regionen.

Viel Spaß! Lasse gerne einen Kommentar da, falls Du Fragen hast oder bei Deiner Jagd nach der Milchstraße erfolgreich warst.


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