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Sternschnuppen heute fotografieren & sehen (Februar / März 2024)

Zuletzt aktualisiert am 25.02.2023 von Hendrik
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Du interessierst Dich für den Sternenhimmel und dessen Fotografie? Dann bist Du auf meinem Blog genau richtig.

Hier dreht sich alles um die Astrofotografie. Angefangen bei der nötigen Ausrüstung, über die idealen Kameraeinstellungen bis hin zur optimalen Entwicklung von Astrofotos – wahlweise mit Freeware wie darktable und GIMP oder mit Adobe Lightroom und Photoshop.

Nachfolgend findest Du in Echtzeit Infos zu den aktuellen Bedingungen zur Fotografie des Sternenhimmels sowie zu aktiven Meteorschauern. Erfahre hier, wann sich besonders gut besonders viele Sternschnuppen am Nachthimmel zeigen und ablichten lassen.

Viel Spaß und Erfolg! 🙂

Sternenhimmel: Aktuelle Sichtbedingungen in Deutschland

Sternenhimmel während der astronomischen Dämmerung im Juli.
Sternenhimmel während der astronomischen Dämmerung im Juli.

Klare Sicht ohne Störfaktoren wie das Licht des Mondes sind das A und O für die Beobachtung und FotografieBei Amazon shoppen? Hier entlang...[Affiliate-Link] von Sternen und Sternschnuppen.

Die Bedingungen zur Fotografie des Sternenhimmels sind derzeit von 19:43 Uhr bis 05:22 Uhr ideal.

Der Mond scheint die ganze Nacht nicht, sodass keine Probleme durch Lichtverschmutzung bestehen.

Um möglichst viele Details und einen hohen Kontrast zu erzielen, ist es notwendig, dass entweder Neumond ist oder der Mond gar nicht während der Fotografie scheint.

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Samyang AF 12mm f/2

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Aktive Meteorschauer und Sternschnuppen: Lyriden

Perseiden und Milchstraße im Nordschwarzwald. Sony Alpha 6400 und Samyang 12mm f/2.
Sternschnuppe des Perseiden-Meteorschauers im August.

Ab dem 14.04.2024 gibt es wieder Sternschnuppen am Himmel zu sehen.

Der Lyriden-Meteorstrom ist dann bis zum 30.04.2024 aktiv und erreicht seinen Höhepunkt am 22.04.2024 um 00:44 Uhr.

Während dieser Zeit lassen sich bis zu 3 Sternschnuppen pro Stunde am Nachthimmel fotografieren und beobachten.

Die Sicht- und Fotografiebedingungen sind zu dieser Zeit perfekt. Der Mond wird nicht scheinen.

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Crashkurs: Tipps und Tricks zur Fotografie von Sternschnuppen & Meteorschauern

Im Wesentlichen gelten für die Fotografie von Sternschnuppen bzw. Meteorschauern die gleichen Voraussetzungen, wie bei der Landschafts-Astrofotografie:

  • Kamera: Du benötigst eine Kamera, an der Du alle Einstellungen manuell vornehmen kannst. Idealerweise sind das Belichtungszeit, Blende und ISO-Empfindlichkeit.
  • Objektiv bzw. Brennweite: Eine kurze Brennweite mit großer Blendenöffnung ist ideal. Ich empfehle eine Optik mit höchstens 24mm Brennweite und einer Blende f/2.8 oder größer. Mein persönlicher Favorit für die Sternschnuppenfotografie wären für Vollformat das Sony SEL24F14GMBei Amazon shoppen? Hier entlang...[Affiliate-Link] oder das SEL20F18G. Allerdings taugen auch wesentlich günstigere Linsen wie bspw. das Samyang 12mm f/2 bzw. das baugleiche Walimex.
  • Belichtungszeit: Es empfehlen sich möglichst lange Belichtungszeiten, allerdings ohne dass sich Sternenspuren ausbilden. Einen Anhaltspunkt für die ideale Belichtungszeit gibt mein NPF-Rechner. Für 24mm empfehle ich höchstens 10, für 20mm höchstens 13sec.
  • Blende: Je größer die Blendenöffnung, desto mehr Licht wird eingefangen. Mindestens Blende f/2.8 sollte es bei der Sternenfotografie sein. Für den Anfang kannst Du aber auch mit lichtschwächeren Kit-Objektiven und einer Blende von f/3.5 starten.
  • ISO-Empfindlichkeit: Keine Scheu vor hohen ISO-Werten! Wenn Du den Sternenhimmel fotografierst, bewegst Du Dich in der Regel zwischen ISO 1600 und ISO 6400. Abhängig natürlich vom Rauschverhalten Deines Kamerasensors.
  • Serienaufnahme: Mache so viele Aufnahmen wie möglich. Je länger Du Deine KameraBei Amazon shoppen? Hier entlang...[Affiliate-Link] in den Himmel richtest, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, eine oder mehrere Sternschnuppen einzufangen. Entweder Du verwendest einen externen Auslöser oder – wenn vorhanden – die Intervallaufnahmefunktion Deiner Kamera.
  • RAW: Um bei der Bildentwicklung das Maximum aus Deinen Fotos herauszuholen, solltest Du im RAW-Format fotografieren. Das Dateiformat speichert mehr Bildinformationen als das komprimierte JPG-Format.
  • Interne Rauschreduzierung aus: Deaktiviere die interne Rauschreduzierung Deiner Kamera. Mit dieser Funktion erstellt die Kamera in der Regel bei Langzeitbelichtungen im Anschluss an die eigentliche Aufnahme noch einen Darkframe, um das Sensorrauschen zu mindern. Du musst bei aktivierter Rauschunterdrückung nach jeder Aufnahme noch einmal die gleiche Zeit warten, in der die Kamera den Darkframe erstellt.
  • Stativ: Ohne StativBei Amazon shoppen? Hier entlang...[Affiliate-Link] geht es nicht. Bei langen Belichtungszeiten besteht keine Chance auf ein unverwackeltes Bild.
  • Bildstabilisator ausschalten: Der Bildstabilisator leistet sicher bei der Freihand-Fotografie gute Dienste. Auf dem Stativ verschlimmert er jedoch die Situation mehr, als dass er nützt. Daher: Ausschalten.

Das waren die wichtigsten Voraussetzungen und Einstellungen in aller Kürze. Ausführlichere Informationen gibt es unter Astrofotografie: Optimale Kameraeinstellungen für Milchstraße & Sternenhimmel

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Weiterführende Infos für die Astrofotografie bzw. die Fotografie des Sternenhimmels

Falls Du generell an der Materie „Astrofotografie“ interessiert bist, dann wirf gerne einen Blick auf die nachfolgend verlinkten Seiten:

Astrofotografie: Getting started.

Astrofotografie-Guide: Planung, Kameraeinstellungen und Entwicklung

DIE Basisseite zur Astrofotografie auf FOCUStoINFINITY.de – sowohl für Einsteiger, als auch für Fortgeschrittene.

Hier findest Du alle übergreifenden Informationen zur Astrofotografie mit Links zu den wichtigsten Beiträgen: Angefangen bei der Planung von Shootings, über die optimale Ausrüstung, geeignete Kameras und Einstellungen bis hin zur Entwicklung mit darktable, GIMP und Sequator. Neben den absoluten Basics für Astrofotografie-Einsteiger finden sich hier auch zahlreiche weiterführende Informationen und Tutorials zur Optimierung der Bildqualität von Astrofotos.

Weiterführende Tipps zur Fotografie des Sternenhimmels findest Du unter anderem auf der Seite Crashkurs: Sternenhimmel fotografieren und unter Perseiden / Sternschnuppen fotografieren und entwickeln.

Du stehst ganz am Anfang? Eine Übersicht über die häufigsten Fragen zur Astrofotografie gibt es auf der Seite FAQ Astrofotografie und Milchstraße: Häufige Fragen einfach erklärt. Equipment, Kameraeinstellungen, Entwicklung.

Abschließende Hinweise

  • Die oben genannten Zeitangaben basieren auf dem geographischen Mittelpunkt Deutschlands und können je nach Standort variieren.
  • Das Wetter ist nicht in der Prognose enthalten.
  • Die Prognose befindet sich derzeit noch in einem experimentellen Stadium.

Mein Blog ist kostenlos und macht jede Menge Spaß - aber auch viel Arbeit. Wenn es Dir hier gefällt, kannst Du mich ganz einfach und unkompliziert unterstützen: Klickst Du z.B. auf einen meiner gekennzeichneten [Affiliate-Links] und kaufst dann ein Produkt, erhalte ich eine kleine Provision. Du kannst mir aber natürlich auch gerne direkt eine kleine Spende via Paypal zukommen lassen.

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