Milchstraße im April. Sony Alpha 7 III mit Sony SEL20F18G.
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Milchstraße: Back to the roots

Zuletzt aktualisiert am 16.05.2023 von Hendrik


Eine Woche nachdem ich die ersten richtig guten Fotos der Milchstraße der Saison im April 2023 machte, bot sich eine zweite Gelegenheit für mich, sodass ich in der Nacht vom 19. auf den 20. April nochmals aufbrach, um den Sternenhimmel und die Milchstraße abzulichten.

Das Bild, das ich in diesem Beitrag vorstelle, hat einige Problemstellen: In der rechten Bildhälfte sind einige nahegelegene Häuser inklusive Lichtverschmutzung zu sehen und der Baum wirkt wegen der perspektivischen Verzerrung des ultraweitwinkligen 20mm Sony SEL20F18G schief:

April-Milchstraße mit schiefem Baum - Sony Alpha 7 III mit Sony SEL20F18G, 16 x 10sec, f/2.2, ISO 1600
April-Milchstraße mit schiefem Baum – Sony Alpha 7 III mit Sony SEL20F18G, 16 x 10sec, f/2.2, ISO 1600

Warum stelle ich das Bild dann trotzdem vor, wenn ich nicht zufrieden damit bin? Ganz einfach: An dieser Stelle schoss ich am 15. August 2020 eines meiner bis dato ersten Astrofotos. Somit ist das Quasi der Ursprung meiner Astro-Leidenschaft und ich verbinde mit dieser Location viele positive Erinnerungen.

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Zwar war auch das damalige Bild nicht besonders gelungen und mein Wissen zur Fotografie der Milchstraße nur spärlich vorhanden, aber ich wollte nochmal einen Versuch starten.

Während ich die Aufnahme ursprünglich mit 24mm Brennweite und dem SEL24F14GMBei Amazon shoppen? Hier entlang...[Was ist das?Affiliate-Link] machen wollte, musste ich schnell feststellen, dass dessen Bildwinkel nicht ausreichend war, um sowohl Baum als auch Milchstraße bzw. deren galaktische Zentrum darzustellen.

Glücklicherweise hatte ich noch mein 20mm SEL20F18G im Gepäck, das ich kurzerhand aufs Bajonett der Alpha 7 III schraubte und eine Aufnahmeserie von 16 Bilden mit je 10sec Belichtungszeit, Blende f/2.2 und ISO 1600 machte.

Die indirekte Beleuchtung im Vordergrund stammt von einer Straßenlaterne, die nur unweit linkerhand des Baumes stand.

Die EntwicklungBei Amazon shoppen? Hier entlang...[Was ist das?Affiliate-Link] erfolgte wie sonst üblich nach meinem Tutorial Astrofotografie-Guide: Milchstraße fotografieren & entwickeln mit darktable, GIMP & Sequator (Einstellungen & Entwicklung).

Zudem versuchte ich mich an einer neuen Methode zur Kontrastverstärkung der Milchstraße mithilfe des GIMP’schen Hochpassfilters. Das stellte sich als ziemlich erfolgreich heraus – Beitrag bzw. Tutorial folgt zu gegebener Zeit.

In der Nacht, in der das Beitragsbild entstand, konnte ich noch zwei weitere schöne Aufnahmen machen, die ich selbstverständlich ebenfalls zeitnah auf meinem Blog vorstellen werde.


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2 Kommentare zu „Milchstraße: Back to the roots“

  1. Meine Umstände und Wissen/Erfahrung waren oder sind a sich uch Stück-Werk, wenn dann meine Ergebnisse trotzdem ansehnlich sind dann ist das Erfolgserlebnis sehr angenehm 🙂 Momentan gibts Fotografieren auf Vorrat bis ein Fachkundiger Bekanter sich meiner Hardware annimmt.

    1. Hi Fred,

      genau richtig: Das Ergebnis zählt, wie man dahin kommt und ob es Stückwerk ist, oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle.

      Viele Grüße

      Hendrik

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