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Deep Sky-Astrofotografie: Andromedagalaxie 90min vs. 30min belichtet

Erstellt am 26.12.2023 von Hendrik


Am Abend des 16. Dezember 2023 waren endlich wieder einmal die Sterne zu sehen und die Bedingungen perfekt für einen weiteren Ausflug in die Deep Sky-Astrofotografie (nennen wir es zumindest einmal so, denn korrekterweise ist die Fotografie einzelner Himmelskörper unabhängig der verwendeten Brennweite der Deep Sky- und nicht der Widefield-Fotografie zuzuordnen, wie ich das fälschlicherweise in meinen vorangehenden Beiträgen zur Andromeda-Galaxie und den Plejaden tat).

Ausgestattet mit meinem neuen Equipment (Samyang 135mm f/2, Star Adventurer 2i) und der guten, alten Sony Alpha 6400 versuchte ich mich erneut an der Andromedagalaxie, nachdem ich bei meinem ersten Versuch schon ein ganz passables Ergebnis trotz schlechter Wetterbedingungen erzielen konnte.

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Damals trübten aber Wolken das Vergnügen, sodass ich den ersten Versuch nach nur 30min Gesamtbelichtungszeit aufgab.

Nicht so dieses Mal: Ich belichtete die Andromedagalaxie satte 90 Minuten mit meiner SonyBei Amazon shoppen? Hier entlang...[Was ist das?Affiliate-Link] Alpha 6400 im Bulb-Modus:

Andromedagalaxie - Sony Alpha 6400 mit Samyang 135mm f/2, ~200mm (KB), 90 x 60sec, f/2.8, ISO 640
Andromedagalaxie – Sony Alpha 6400 mit Samyang 135mm f/2, ~200mm (KB), 90 x 60sec, f/2.8, ISO 640

Das Ergebnis ist im Vergleich zum ersten Versuch ein deutlicher Fortschritt, während die Entwicklung mit den üblichen Verdächtigen (Sequator, Lightroom ClassicBei Amazon shoppen? Hier entlang...[Was ist das?Affiliate-Link], Photoshop) ganz ähnlich erfolgte:

Andromedagalaxie - Sony Alpha 6400 mit Samyang 135mm f/2, ~200mm (KB), 60 x 30sec, f/2.8, ISO 640
Andromedagalaxie – Sony Alpha 6400 mit Samyang 135mm f/2, ~200mm (KB), 60 x 30sec, f/2.8, ISO 640

Wie schon beim ersten Versuch handelt es sich hier natürlich um ein gecropptes Bild, denn die Andromedagalaxie ist am Himmel zwar mehr als doppelt so groß wie der Mond, jedoch war die Brennweite mit ca. 200mm (KB) viel zu kurz, um diese formatfüllend abbilden zu können.


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Trotzdem bin ich zufrieden mit dem Fortschritt und gespannt, welche Facetten mir die Widefield-Astrofotografie in Zukunft noch bieten wird.

Am gleichen Abend versuchte ich mich dann nach meinem ersten Versuch auch nochmals an den Plejaden. Hierzu werde ich in Kürze einen weiteren Beitrag einstellen.


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2 Kommentare zu „Deep Sky-Astrofotografie: Andromedagalaxie 90min vs. 30min belichtet“

  1. Hallo,

    Wirklich bezaubernd aber sag uns bitte wie du die Sterne scharfgestellt hast.
    Hast du dir etwa eine Bahtinov Maske zu nutze gemacht. ?

    1. Hi dvrn,

      die Sterne habe ich nicht mit Bahtinov-Maske fokussiert, sondern ganz einfach mit der Lupenfunktion meiner Alpha 6400. Einmal die richtige Einstellung gefunden, habe ich den Fokusring am manuellen (!) 135er Samyang fixiert und mich seither nicht mehr darum kümmern müssen.

      Zugegebenermaßen hatte ich aber mit anderen Autofokus-Objektiven mit dieser Methode ziemliche Probleme, da jedes Mal neu fokussiert werden muss und ein entsprechendes Fehlerpotential besteht. Ich habe sogar eine Bahtinov-Maske hier, diese aber bisher noch nicht benutzt. Für die Fotografie der Milchstraße ist ebenfalls die Lupenfunktion zum Fokussieren der Sterne für mich ausreichend.

      Viele Grüße

      Hendrik

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