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Frust mit Intervallaufnahmen an Sony Alpha: Bug oder Feature?

Zuletzt aktualisiert am 26.08.2023 von Hendrik
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Intervallaufnahmefunktion meiner Sony Alpha 6400

Ich liebe die Intervallaufnahmefunktion meiner Sony Alpha 6400 bzw. Alpha 7 III – macht sie doch Serienaufnahmen der nächtlichen Milchstraße zum Kinderspiel, ohne dabei auf einen externen Remote-Auslöser angewiesen zu sein. Das spart viel Zeit und Nerven vor Ort in der Dunkelheit.

Ausgangssituation

Momentan experimentiere ich jedoch viel mit ebendieser Intervallaufnahmefunktion.

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Mein Plan: Ich möchte eine Timelapse des nächtlichen Sternenhimmels mit einem Übergang von der blauen Stunde hin zur Nacht und umgekehrt aufnehmen.

Meine Einstellungen: Die Theorie

Hierzu wähle ich den A-Modus (Blendenpriorität) und stelle die Blende fest auf f/2.8 ein. Für den ISO-Wert lege ich einen Bereich von 100 bis 1600 fest. Die maximale Belichtungszeit ist standardmäßig im Intervallmodus wohl auf 15 Sekunden begrenzt.

Durch die AE-Verfolgungsempfindlichkeit niedrig bzw. mittel sollte doch nun – nach meinem Verständnis – die Kamera in der Lage sein, bei gleichbleibender Blende die Belichtung bei sich ändernden Lichtverhältnissen mittels ISO-Wert und Belichtungszeit optimal zu wählen.

Die erste Belichtungsmessung funktioniert in der Regel in der Dunkelheit auch perfekt: Die Kamera zeigt 15sec und ISO 1600 an. Genau wie es sein sollte.

Das Problem an der Sache…

Starte ich daraufhin die Intervallfunktion, wird das erste Bild auch mit 15sec und ISO 1600 korrekt belichtet.

Schon beim zweiten Bild und unveränderten Lichtverhältnissen reduziert aber die Alpha 6400Bei Amazon shoppen? Hier entlang...[Affiliate-Link] unerwartet die Belichtungszeit auf 2,5 Sekunden.

Das Foto wird in Folge natürlich viel zu dunkel.

Um dieses Problem zu umgehen, wechselte ich bei meinen Tests versuchsweise in den M-Modus und wählte dort sowohl Blende als auch 15sec Belichtungszeit vor, überließ aber die Wahl des richtigen ISO-Werts im Bereich von 100 bis 1600 der Kamera.

Das Ergebnis: Die erste Aufnahme war wieder korrekt belichtet, nämlich mit 15sec und ISO 1600. Die zweite Aufnahme wurde im M-Modus dann zwar mit 15sec Belichtungszeit ausgeführt, jedoch reduzierte die KameraBei Amazon shoppen? Hier entlang...[Affiliate-Link] den ISO-Wert von 1600 auf 250.

In beiden Fällen ist bzw. war das Ergebnis das gleiche: Das Bild ist viel zu dunkel. Unterbelichtet. Unbrauchbar. Irgendwie ätzend…

Bug oder Feature?

In meinen Augen ist die Intervallaufnahmefunktion in dieser Form zumindest für mein Vorhaben – nämlich eine Aufnahmeserie mit hell-dunkel- bzw. dunkel-hell-Verlauf zu fotografieren – ungeeignet.


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Die Frage ist nun: Gibt es hierzu einen Trick? Eine versteckte Einstellung? Habe ich mich einfach zu doof angestellt? Oder handelt es sich hier tatsächlich um einen Bug, der zumindest die Alpha 6400Bei Amazon shoppen? Hier entlang...[Affiliate-Link] betrifft? Ich habe Stunden mit allen möglichen Einstellungsvarianten verbracht, aber keine Lösung gefunden.

Leider findet man im Internet ebenfalls keine Hinweise zum Problem – eventuell ist der Anwendungsfall zu speziell. 😉

Gibt es irgendjemanden da draußen, der ähnliche Erfahrungen mit der Intervallaufnahmefunktion von Sony-Kameras gemacht hat oder eine Lösung für das Problem kennt? Ich bin über jegliche Ratschläge dankbar. Bitte hinterlasse dann gerne einen Kommentar.


Update vom 26.08.2023: Heiko hat in den Kommentaren das entscheidende Video von AmazingNatureAlpha verlinkt. Dort ist ganz klar die Rede von einem Bug, der hohe ISO-Werte bei Verwendung der Intervallaufnahmefunktion u.a. mit meiner Sony Alpha 6400Bei Amazon shoppen? Hier entlang...[Affiliate-Link] und der Sony Alpha 7 III verhindert. Somit ist die Funktion leider für mich unbrauchbar, um Hell-Dunkel- bzw. Dunkel-Hell-Übergänge via Timelapse abzulichten. Zwar gibt es einen Workaround über einen externen Auslöser, allerdings kann dann, meines Wissens nach, keine externe Stromquelle (Powerbank) mehr via USB angeschlossen werden. So wird wiederum die Anzahl der Aufnahmen durch den ziemlich klein dimensionierten Akku der Sony Alpha 6400 limitiert. 🙁


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19 Kommentare zu „Frust mit Intervallaufnahmen an Sony Alpha: Bug oder Feature?“

  1. eine elegantere Lösung Hendrik,

    es gab bis vor kurzem die „PlayMemories Camera Apps“, da konnte man eine Timelapse App
    Kaufen. Nachteil, maximal 990 Bilder, kein RAW…. Und das ganze wurde eingestellt.
    War aber auch nicht so der Hit.

    Eine Lösung gäbe es noch, weiss nicht ob Du dafür zu haben bist.
    Es wird als Sony-Kamera, Hack !! Beschrieben….. Ist aber auch, nur eine App !!
    Läuft seit 3 Monaten wunderbar auf meiner α6500. Es sind alle Sprachen
    freigeschaltet und ich könnte mehr als 30 Minuten am Stück Filmen.

    Ein Video dazu. https://youtu.be/RXZsj8zGDIw?si=8ZxWm6DvnV6NXd2L

    Ich hab den Eindruck, in den Artikel wird etwas auf Panik gemacht.
    https://www.heise.de/news/Sony-Kameras-30-Minuten-Video-und-Sprach-Limit-angeblich-geknackt-3187126.html
    https://www.chip.de/news/OpenMemories-Tweak-Jailbreak-fuer-Sony-Kameras_92866212.html

    Klar, dass es sich um keine offizielle Sony-App handelt, es lässt sich alles wieder deinstallieren.
    Es läuft aber auch nur auf Kamera’s mit Android Betriebssystem. Und bei den neueren Kameras
    geht das eh nicht mehr. Aber jeder muss selber wissen, ob das was für Ihn ist.

    An Deiner Sony α6400 solltest Du die App installieren können….. Bei der Alpha 7 III weiss ich es nicht.

    gruss walter

    1. Hi Walter,

      vielen Dank für den Tipp. Wusste gar nicht, dass es eine solche App für Sony-Kameras gibt.

      Allerdings habe ich nirgends einen Hinweis darauf gefunden, dass durch die App der beobachtete Fehler behoben werden würde. Von daher werde ich da meine Finger davon lassen. 😉

      Viele Grüße

      Hendrik

  2. Hendrik

    Bei dem Frust, den Du mit der Intervallaufnahmefunktion hast, versteh ich nicht, wieso Du einen günstigen externen Auslöser verwendest. Ok, Du musst auf die Rampingfunktion verzichten.

    Ich hab schon so, eine „Tag zu Nacht Zeitraffer einfach erstellen – Timelapse Tutorial“
    https://youtu.be/aJhIvEpZ3oM?si=7OB-lw_3nCPlIJg6 gemacht. Wie weit das dann mit Milchstrasse passt, kann ich nicht sagen.

    Zu deinem Update vom 26.08.2023
    Anstelle deine externe Powerbank, via USB anzuschliessen verwendest Du einen Akku Dummy.
    Und du könntest jetzt sogar einen 12V Auto Batterie mit Spannungsregulierer verwenden.
    Das habe ich Dir mal per Mail geschickt…. Das einzige was mir immer wieder auffällt, ist, dass die
    Kamera Anzeige Dir !!! einen leeren Akku vorgaukelt !!!

    Für maximale Energie oder Dauer Strom, dann hält Dich nur noch die Speicherkarte auf..

    https://www.subtel.de/sony-ac-pw20-netzteil-fuer-sony-kameras-915664.html

    https://www.amazon.de/Andoer-NP-FW50-Adapterkabel-Ersatz-AC-PW20/dp/B073GQKV6B?th=1

    https://de.aliexpress.com/item/4001332546195.html

    gruss walter

    1. Hallo Walter,

      über einen Dummy-Akku habe ich bereits nachgedacht und den werde ich mir wohl bei Bedarf auch kaufen. Einen externen Auslöser habe ich ohnehin schon. Vielleicht fällt mir ja bis zur nächsten Saison noch eine bessere bzw. elegantere Lösung ein.

      Ich finde es halt unter dem Strich ziemlich ärgerlich, dass ein recht gravierender Bug gleich in der Software mehrerer Kameras vorhanden ist (der ziemlich wahrscheinlich auch äußerst einfach zu beheben wäre).

      Viele Grüße

      Hendrik

  3. Hallo Hendrik, in der Tat liegt hier ein Software-Bug vor, der die älteren APS-C-Modelle und die A7III, A7RIII und wohl auch die A7RIV betrifft. Ich arbeite mich aktuell auch in die Timelapse-Fotografie ein mit einer A7III und stellte auch die oben von dir benannten Probleme fest. Nach längerer Recherche im Netz fand ich dann Hinweise darauf, dass der Effekt bei der A7III angeblich erst ab Firmware-Version 3.01 auftauchen würde. Ich selbst habe die 3.0 installiert und viel getestet in den letzten Tagen. Ich komme zwar in der Tat auf höhere ISO-Zahlen als 400 oder 500, allerdings verkürzt sich dann die Verschlusszeit automatisch entsprechend auf Werte, die für Nachtaufnahmen dann auch nicht mehr tauglich sind. Im Forum von DP Review fand ich dann einen Beitrag, der den Zusammenhang wie folgt erklärte: Aufgrund des Softwarefehlers lassen die betroffenen Kameras keine ISO-Verschlusszeit-Kombination zu, die im Produkt, also miteinander multipliziert, einen Wert von 8000 übersteigt. Beispiel: Ich hatte die Timelapse bei einem Sonnenuntergang im Modus A versucht. ISO-Auto-Min-VS auf maximal 4 Sekunden gestellt. ISO Auto auf 100-12800. Start zur blauen goldenen Stunde bis ca. Ende der nautischen Dämmerung. Als das Maximum der von mir vorgegebenen 4 Sekunden Verschlusszeit erreicht war, taktete die Kamera dann wie erwartet die ISO von 100 beginnend langsam hoch. Das Ramping schien also zu funktionieren. Aber: Nur bis ISO 2000. Dann war Schluss. Die nächsten Bilder waren dann natürlich unterbelichtet. 4 Sek. x 2000 ISO ergibt genau den Wert 8000. Ich habe andere Einstellungen probiert mit dem selben Ergebnis. Keine VS/ISO-Kombination ergab bei meiner A7III mit Firmware 3.0 multipliziert je einen Wert größer 8000. Bei höhreren Firmwareversionen soll sogar bei ISO 400 oder 500 Schluss sein, so wie Amazing Nature Alpha es in seinen Videos bestätigt hat.
    Sehr schade, dass dieser Fehler nie behoben wurde durch spätere Firmware Updates. Längere Nachtaufnahmen mit dem eingebauten Intervalometer sind also nicht machbar durch diese Einschränkung. Selbst mit ISO 12800 kommt man hier nicht auf mehr als 0,6 Sekunden Belichtungszeit im Intervallmodus. Bei 30 Sekunden Belichtung wäre bei ISO 250 Schluss, bei 15 Sekunden bei ISO 500.
    Die einzige Lösung besteht in der Tat für nächtliche Timelapse-Projekte in der Nutzung eines externen Intervalometers, allerdings auf Kosten des Wegfalls der eigentlich genialen Rampingfunktion im eingebauten Sony-Intervalometer. Jüngere Kameras, wie z.B. A7IV sind nicht mehr von dem Fehler betroffen. Ich kaufe nun einen externen Timer/Intervalometer und muss dann halt in LR-Timelapse oder anderen Programmen nachträglich ein bisschen mehr Zeit fürs Nachbearbeiten verwenden. Sollte aber gut machbar sein. Mal schauen, ich muss da erst noch Erfahrungen sammeln, da das alles Neuland für mich ist.
    Viele Grüße
    Burkhard

    1. Hallo Burkhard,

      vielen Dank für Deine ausführliche Beschreibung und nochmalige Bestätigung des von mir beobachteten Problems.

      Ein externer Intervalometer scheint somit die einzige Möglichkeit zu sein, diesen Fehler zu umgehen – mit den von Dir beschriebenen Nachteilen.

      Ein Gedanke, der mir kam: Eventuell mildert das Stacking einer Timelapse mit Sequator diese „Belichtungssprünge“ einzelner Aufnahmen schon etwas ab, sodass keine allzu aufwendigen Nacharbeiten bei der Belichtung notwendig werden…

      Viele Grüße

      Hendrik

  4. lieber Hendrik,
    ich mache meine Sternen-Timelaps mit der lieben guten alten Sony RX 100 V. Die lässt sich gut auf allen möglichen kleinen und großen Stativs und auch auf drehbaren Untersätzen montieren.
    Einstellungen: A, Blende 2,0, Brennweite unendlich.
    Damit gelingen auch ganz niedliche Filmchen. Auch mit Ramping-Effekt.
    Eine Akkuladung reicht etwa eine knappe Stunde, gelegentlich nutze ich auch eine Powerbank und eine Dummy-Strippe. Ich habe natürlich nicht diese immensen Anforderungen wie Ihr Jungs (weil ich schlicht keine Zeit habe, mich dann stundenlang am Rechner zu beschäftigen).
    Spaß macht es aber trotzdem.
    Viele liebe Grüße Angelika

    1. Hallo Angelika,

      interessant, dass die RX 100 V über ein Intervallprogramm verfügt. Meine RX 100 IV hatte das damals – soweit ich mich erinnere – noch nicht.

      Klar ist es aufwendig, die unzähligen Bilder später am PC zu einer Timelapse zusammen zu führen. Aber glücklicherweise ist das überwiegend Rechenzeit, in der man andere Dinge erledigen kann. 😉 Muss man aber trotzdem mögen, da gebe ich Dir recht. Normale Fotos sind mir in der Regel auch lieber, allerdings stellt eine Timelapse eine interessante Abwechslung dar.

      Viele Grüße

      Hendrik

      1. Moin moin, sorry, da hab ich mich missverständlich ausgedrückt. Ich nutze eine Kabelfernbedienung mit den üblichen Funktionen. Schönes Wochenende,Angelika

        1. Hi Angelika,

          gut zu wissen! Wie ich inzwischen herausgefunden habe, stellt wohl ein externer Auslöser für das hier im Beitrag beschriebene Problem auch die einzige Möglichkeit dar, um mit dem Problem umzugehen. Leider kann dann keine externe Powerbank angeschlossen werden und die Anzahl Aufnahmen wird durch den Kamera-Akku bestimmt.

          Viele Grüße

          Hendrik

          1. Hallo Hendrik,
            meine Sony RX100 V hat, wie auch meine Alpha 6400, seitlich 2 kleine Eingänge (wie die heißen, frag mich nicht, Technikgedöns), da geht die Kombi kabelgebundener Auslöser + Powerbank sehr wohl.
            Zeitraffer über die Kamera ist m.E. im Vergleich zur echten Timelaps via Bilder schade um die Zeit.
            Dieses Jahr ist astrofotografisch voll für dir Tonne, macht irgendwie keinen Spaß.
            VG Angelika

          2. Hi Angelika,

            soweit ich weiß, handelt es sich bei den beschriebenen Schnittstellen an der Alpha 6400 um einen Mikro-USB-Anschluss sowie um einen Mini-HDMI-Ausgang. Letzterer ist aber vermutlich nicht zum Laden geeignet. Mag aber auch sein, dass ich mich irre. Hast Du dieses Setup schon einmal erfolgreich verprobt?

            Die einzig mögliche Alternative wäre nach meinem jetzigen Wissensstand, einen Dummy-Akku zu nutzen, an den wiederum eine Powerbank via USB angeschlossen werden kann. Dann wäre der Mikro-USB-Stecker noch frei für den Auslöser.

            Hier in der Region bin ich ansonsten ganz zufrieden mit meiner „Astro-Ausbeute“. Aber da gab es sicherlich starke regionale Unterschiede in Deutschland.

            Viele Grüße

            Hendrik

    1. Hallo Heiko,

      vielen Dank für das Lob und für die Links!

      AmazingNatureAlpha schaue ich auch von Zeit zu Zeit, aber die Videos kannte ich noch nicht. Ich werde mir die mal zu Gemüte führen. 😉

      Viele Grüße

      Hendrik

    2. Hi nochmal,

      tatsächlich war das erste Video recht aufschlussreich: Dort war die Aussage, dass u.a. die APS-C-Kameras und auch die Sony Alpha 7 III hinsichtlich der Intervallaufnahmefunktion einen Bug haben, der den ISO-Wert nicht über 400 ansteigen lässt. 🙁

      Viele Grüße

      Hendrik

  5. Hallo,
    grundsätzlich ist es bei timelapse-aufnahmen ja so, dass im Modus M fotografiert werden sollte (also komplett manuell). Damit das beim Dämmern auch funktioniert, stelle ich dann zwischen jedem Bild vorsichtig die Einstellungen vorsichtig manuell nach.

    Unter dem Begriff „Heiliger Gral bei Timelapse“ sind viele Beispiele dafür im Internet/youtube zu finden.

    Warum sich die Sony-A7 III so verhält, wie du beschreibst, muss ich erst mein meinem Modell A7R3 ausprobieren.
    Gruß, Wilfried

    1. Hallo Wilfried,

      ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, manuell nachzujustieren. Allerdings würde ich gerne die Kamera aus Gründen der „Bequemlichkeit“ unbeaufsichtigt über Nacht ihre Aufnahmen machen lassen, ohne eingreifen zu müssen. Dabei wäre natürlich ein voll funktionsfähiges Intervallprogramm genial.

      Viele Grüße

      Hendrik

  6. Hallo Hendrik, ich habe auch die Sony a7 III bei mir funktioniert es so wie du es möchtest. Auf helles fokussiert intervall ausgelöst und auf dunkles geschwenkt und die Zeit wird angepasst.Was ich nicht verstehe ist das „maximale Belichtungszeit ist standardmäßig im Intervallmodus wohl auf 15 Sekunden begrenzt“ und im Bild der Zeitintervall müsste größer als die Belichtungszeit sein.

    1. Hallo Stephan,

      danke für Deinen Kommentar!

      Das Bild im Beitrag ist nur exemplarisch und daher ggf. irreführend. Ich habe für meinen Test das Aufnahmeintervall auf 15sec eingestellt.

      In aller Kürze habe ich heute auch meine Alpha 7 III einem „Intervalltest“ unterzogen:
      * A-Modus, 15sec Belichtungszeit, Blende f/2.8, ISO-Bereich 100 bis 1600.
      * Bevor ich die Intervallaufnahme startete, habe einfach den Deckel aufs Objektiv gesetzt.

      Das Ergebnis war, dass die erste Aufnahme mit 15sec und die zweite nur noch mit 5sec Belichtungszeit gemacht wurde, ISO war jeweils auf 1600.

      Das gleiche Verhalten hätte man dann im A-Modus vermutlich auch in der Nacht, was leider die Flexibilität ziemlich reduziert, da scheinbar nur mit fixer Belichtungszeit, Blende und fixem ISO-Wert zuverlässig Intervallaufnahmen gemacht werden können. Es sei denn natürlich, ich mache irgendetwas grundlegend falsch… das will ich nach wie vor nicht ausschließen. 😉

      Beim Schwenk, wie Du ihn durchgeführt hast, verhalten sich allerdings sowohl meine 6400 als auch meine 7 III „richtig“.

      Viele Grüße

      Hendrik

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