Vollmond. Sony Alpha 6400 mit Sony 18-105 f/4.
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Minimalistisch: Vollmond fotografiert

Zuletzt aktualisiert am 06.04.2023 von Hendrik


In Sachen Astrofotografie bzw. Fotografie der Milchstraße hat der Winter nicht viel zu bieten.

Zeit, einmal etwas Neues zu probieren: Nicht unsere Heimatgalaxie, sondern der Vollmond sollte Anfang Januar das Motiv meiner Wahl werden.

Gesagt getan, hier das Bild:

Variante 2: Yburg bei Vollmond. Sony Alpha 6400 mit Sony SEL18105F4
Yburg bei Vollmond. Sony Alpha 6400 mit Sony SEL18105F4

Equipment: Die verwendete Ausstattung

Diesmal hatte ich nicht meine Sony Alpha 7 III, sondern die Alpha 6400 im Gepäck.

Der Grund war recht einfach: Für die Alpha 7 habe ich keine brauchbare Brennweite, die lange genug für halbwegs ansprechende Mondfotos wäre. Das „längste“ Objektiv ist mein Tamron 17-70mm f/2.8.

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Für die Alpha 6400Bei Amazon shoppen? Hier entlang...[Was ist das?Affiliate-Link] habe ich hingegen noch das Sony 18-105mm f/4.

Dank Cropfaktor von 105 entspricht das immerhin 150mm Brennweite. Damit wird der Mond zwar nicht wahnsinnig groß abgebildet, aber immerhin können schon stimmungsvolle Bilder entstehen.

Die Tücken der Mondfotografie

Die Lichtstärke spielt bei der Mondfotografie zum Glück eine untergeordnete Rolle, da der Vollmond wahnsinnig hell am Himmel scheint und mit kurzen Belichtungszeiten gearbeitet werden muss.

Der Erdtrabant leuchtete sogar so hell, dass ich es nicht schaffte, mit einer einzigen Aufnahme sowohl Mond als auch Vordergrund abzubilden. – Entweder war der Mond über- oder der Vordergrund unterbelichtet (bzw. schwarz). – Wie ich feststellen musste, sind die Herausforderungen bei der Mondfotografie ganz andere, als bei der Milchstraßenfotografie. 😉

Entwicklung mit GIMP und darktable

Hier nur die Kurzform, wenngleich die Entwicklung deutlich komplizierter war:

Ich entwickelte eine korrekt belichtete Aufnahme des Mondes und eine korrekt entwickelte Aufnahme des Vordergrunds in darktable (RAW).

Danach fügte ich beide Fotos in GIMPBei Amazon shoppen? Hier entlang...[Was ist das?Affiliate-Link] mithilfe verschiedener Ebenen zusammen.

Das gestaltete sich insgesamt gar nicht so leicht, denn meine Vordergrundaufnahme war rings um den Mond herum gnadenlos ausgebrannt bzw. überlichtet.

Mangels Details und Farben entschied ich mich zudem dazu, das Bild gleich als Schwarz-Weiß-Bild zu entwickeln, da die Wirkung mir besser gefällt.

Fazit

Tatsächlich hatte ich mir ursprünglich dieses Unterfangen etwas einfacher vorgestellt.

Allerdings stellt der Mond mit seiner enormen Leuchtkraft in der Nacht eine echte Herausforderung dar, sofern man auch noch etwas vom Vordergrund sehen möchte.

Normalerweise versuche ich ihn auf meinen nächtlichen Streifzügen bei der FotografieBei Amazon shoppen? Hier entlang...[Was ist das?Affiliate-Link] der Milchstraße ganz zu meiden bzw. überhaupt nicht erst aufs Bild zu bekommen.

Das Ergebnis bzw. das entstandene Bild gefällt mir, obwohl ich eigentlich geschummelt habe und zwei Aufnahmen zusammenfügen musste.

Das wird sicher nicht mein letzter Versuch der Mondfotografie gewesen sein. 😎


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2 Kommentare zu „Minimalistisch: Vollmond fotografiert“

  1. Den Mond zu fotografieren hatte ich mir auch viel einfacher vorgestellt! Die digitale Technik hilft da sehr, und solches Schummeln ist diesem Fall erlaubt!
    Schwarz-Weiß ist da genau richtig und etwas mehr Details am Hügel wäre ein tick besser aber halt schwierig. Bei Gelegenheit und etwas mehr Zeit könnte ich mein Mondfoto zeigen.
    Äähm, ist das hier der richtige Platz dafür bzw. erlaubt/ erwünscht … ?
    Jedenfalls, gute und gelungene Idee !!
    Übrigens: immer wieder sehr intresannte und hilfreich Themen ! Weiter so !

    Gruß, Fred.

    1. Hi Fred,

      da hast Du recht – den Mond zu fotografieren ist wirklich schwieriger, als man meinen würde. 😉

      Wenn Du möchtest, kannst Du mir gerne über die Seite Stelle Dein Astrofoto auf FOCUStoINFINITY.de vor! eines Deiner Fotos mit etwas Text zur Entstehung zukommen lassen, und ich könnte es dann als separaten Beitrag hier auf dem Blog vorstellen.

      Allerdings möchte ich gleich noch anmerken, dass das eine Weile dauern könnte, da ich momentan zeitlich ziemlich eingespannt bin.

      Viele Grüße

      Hendrik

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